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Gehalt Fluglotse

Fluglotsen sind die Dirigenten der Lüfte und besitzen mit die stressigsten Arbeitsplätze in der Republik. Von den jährlich rund 1.500 Aspiranten schaffen gerade einmal 5% das fünftägigen Marathon-Assessment Center.

Das Gehalt kann sich jedoch sehen lassen

Im ersten Ausbildungsjahr gibt es 803 Euro im Monat, im zweiten schon  2.900 Euro/Monat. Nach drei Lehrjahren liegt es zwischen 4.300 € und 5.900 €. An kleineren Flughäfen wie Nürnberg verdienen junge Fluglotsen nach der Ausbildung rund 72.000 €, am Frankfurter Flughafen sind 100.000 € Grundgehalt drin. Die höchste Gehaltsstufe liegt bei 121.000 €. Wer sich zum Supervisor hocharbeitet, bekommt bis zu 130.000 Euro im Jahr brutto (Grundgehalt wohlgemerkt!). Hinzu kommen Nachtzuschläge sowie ein Ausgleich für Sonn- und Feiertagsdienste, die im Schnitt pro Monat noch einmal 1.000 Euro netto ausmachen.

Die durchschnittlichen Gesamtbezüge der rund 2.000 deutschen Fluglotsen liegen bei ca. 116.000 €. Die Arbeitszeit beträgt aufgrund der hohen Arbeitsbelastung lediglich 25 Stunden pro Woche.

Obwohl deutsche Fluglotsen im europäischen Gehaltsvergleich im oberen Drittel liegen, so werden sie doch von einigen spanischen Kollegen übertroffen. Dort sollen nach unbestätigten Berichten durch bezahlte Überstunden Spitzengehälter von bis zu 350.000 € möglich sein.

 

Land Ø-Gehalt/Jahr
in Euro
Maximum/
Jahr in Euro
Minimum/
Jahr in Euro
Spanien 200.000 nicht verfügbar nicht verfügbar
Deutschland 101.000 130.000 72.000
Schweiz 90.242 100.269 80.215
Italien 82.400 92.600 72.200
USA 72.248 112.931 31.565

 


Quellen: Eigene Recherchen, Sueddeutsche.de, Deutsche Flugsicherung, Berliner Zeitung

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Aus Vereinfachungsgründen wird stets die männliche Form der Berufsbezeichnungen verwendet.

Oberes Dezil: 90% der analysierten Gehälter liegen darunter
Oberes Quartil:
75% der analysierten Gehälter liegen darunter
Median:
Dieser Wert liegt genau in der Mitte. 50% der Gehälter liegen darüber, 50% darunter
Unteres Quartil:
25% der analysierten Gehälter liegen darunter
Unteres Dezil: 10% der analysierten Gehälter liegen darunter