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Gehalt Plastischer Chirurg
Mitte 30 Millionär?
Offiziell gibt es den Beruf „Schönheitschirurg/in" in Deutschland nicht, vielmehr lautet die richtige Bezeichnung „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie".
Plastische Chirurgen erfüllen aber nicht nur Schönheitswünsche, ihre Arbeit ist auch unverzichtbar für Patienten, deren Aussehen durch Krankheit oder Unfall verändert ist. Die Ausbildung für diesen Beruf ist aufwendig. Nach dem Medizinstudium folgt eine 6-jährige Ausbildung zum Facharzt, in deren Verlauf über 600 eigenständige Operationen durchgeführt werden müssen.
Da Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie in den Untersuchungen des Statistischen Bundesamtes nicht ausgewiesen werden, lässt sich das Durchschnittseinkommen nur grob abschätzen:
Zu den häufigsten ästhetischen Operationen in Deutschland gehören z.B. Fettabsaugungen, Brustvergrößerungen oder Face Lifts. Die Durchschnittspreise je OP schwanken stark, durchschnittliche Einnahmen von 2.000 € - 3.000 € je Eingriff scheinen angesichts von Honorarforderungen bis zu 10.000 € je OP eher moderat.
Unterstellt man bei einer gut laufenden Praxis in 40 aus 52 Wochen pro Jahr 3 OP-Tage/Woche, an denen jeweils 3 Eingriffe vorgenommen werden, kommt man auf einen jährlichen Umsatz von 720.000 € (basierend auf 2.000 € / OP) bzw. 1.080.000 € (basierend auf 3.000 € / OP).
Laut Statistischem Bundesamt beträgt die Reinertragsquote bei niedergelassenen Chirurgen in Deutschland rund 40%, d.h. unter den getroffenen Annahmen kann mit einem Gewinn vor Steuern in einer Spanne zwischen 288.000 € - 432.000 € gerechnet werden.
Quellen: Eigene Analyse, Statistisches Bundesamt, Vereinigung Deutscher Plastischer Chirurgen (VDPC)
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Aus Vereinfachungsgründen wird stets die männliche Form der Berufsbezeichnungen verwendet.
Oberes Dezil: 90% der analysierten Gehälter liegen darunter
Oberes Quartil: 75% der analysierten Gehälter liegen darunter
Median: Dieser Wert liegt genau in der Mitte. 50% der Gehälter liegen darüber, 50% darunter
Unteres Quartil: 25% der analysierten Gehälter liegen darunter
Unteres Dezil: 10% der analysierten Gehälter liegen darunter